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Am Freitag, den 3. Oktober war Anreisetag. Wir, die Gastgeber, saßen bei Hansens im Wintergarten und warteten auf die Ankunft unserer vier Gäste aus Eppendorf, die den Schwibbogen bringen wollten. Endlich, nach einer vielstündigen Fahrt und fast zwei Staustunden trafen sie ein. Sie erholten sich von der anstrengenden Fahrt bei Kaffee und Kuchen. |
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Dann mussten die Männer los, um den Schwibbogen auf zu stellen. Um 17.30 Uhr versammelten wir uns auf dem Eppendorfer Platz und holten den Schwibbogen aus dem Transporter, wo er fest verschnürt die Reise gut überstanden hatte. Er war mit seinen 2,80 Metern Länge ein großes Ungetüm, gefiel uns aber sehr gut! Das Wetter war regnerisch, doch während der Zeit des Aufbaues blieb es Gott sei Dank trocken. Erst danach setzte Regen ein, der bis Mitternacht anhielt. |
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Der Schwibbogen wurde auf seinem vorgesehenen Platz gestellt, um die Verankerungslöcher festzulegen. Das Bohren der vier Löcher in den harten Beton machte keine Schwierigkeiten, auch trafen wir nicht auf Moniereisen. Danach wurden die Gewindestangen geschnitten, eingepasst und mit Silikon eingegossen. In routinierter Form führten Herr Bellmann, Herr Schaufuß, Herr Lichtenberg und Herr Bergmann mit Sohn die Arbeiten durch. |
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Jetzt hieß es 1,5 Stunden warten, damit der Kleber richtig abbinden konnte. Inzwischen hatte Alfred Bergmann den Elektroanschluss an dem Verteilerkasten installiert. Wir freuten uns, als die Kerzen eingeschraubt wurden und der Schwibbogen zum ersten Mal leuchtete. Danach packten wir das Werkzeug ein und verließen den Eppendorfer Platz, denn in 20 Minuten sollte der gemütliche Teil des Abends im Saal Fielenbach beginnen. Gemütlicher Abend in der Gaststätte Fielenbach |
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Zum gemütlichen Abend fanden sich viele Gäste ein. 28 Personen zählte ich. Die Zeit verging wie im Fluge. Kurz vor Mitternacht brachen wir so langsam auf und gingen nach Hause. Nach einem Lauterbacher Kräuterschnaps, den uns Frau Annelore Walter mitgebracht hatte, schliefen wir alle gut. |
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Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder pünktlich um 8.00 Uhr zum Frühstück in Hansens Wintergarten. |
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Die Einweihung des Schwibbogens und der Umtrunk Dann war es soweit, wir brachen zum Schwibbogen auf , der jetzt eingeweiht werden sollte. Es fanden sich trotz des schlechten Wetters etwa 35 Personen ein. Die Presse war vertreten und auch Herr Bürgermeister Schöpe war gekommen. Nach einer kurzen Begrüßung durch mich hielt Herr Schöpe eine kurze Ansprache, in der er den Schwibbogen als Symbol für die Verbundenheit mit der Partnerstadt Eppendorf bezeichnete. Er sei stolz über das Engagement und den aktiven Einsatz von Bürgern in seiner Stadt. Dann wurde der Schwibbogen enthüllt, der mit seinen 13 Lichtern in dem nass-trüben Wetter leuchtete. |
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Schnell bewegten wir uns zu einem Umtrunk in die Gaststätte Fielenbach, es hatte wieder angefangen zu regnen. Dort saßen wir warm und geschützt bei Bier, Wasser und leckeren Laugenbrezeln. |
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Der Umtrunk begann mit einer Ansprache von Herrn Bellmann, der über die Historie von Schwibbögen sprach und im Namen des Bürgermeisters und seiner Gemeinde Eppendorf für die vor einem Jahr erbrachten Spenden für die Flutopfer dankte. Er überreichte Frau Pfarrerin E. Royek und dem Heimatverein Birk Dankschreiben des Bürgermeisters. Herr Dr. Günter van Allen sprach als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins PluS Europa seine Freude über die lebendigen Kontakte zu Eppendorf aus, die sich zum "Selbstläufer" entwickelt hatten. Ich dankte insbesondere der Kreissparkasse Birk für ihre großzügige Spende. Ohne ihren finanziellen Beitrag wäre das Projekt nicht durchführbar gewesen. Das Gleiche gilt für den Beitrag des Partnerschaftsvereins und für die anderen gewahrten privaten Spenden. Auch sprach ich den Eppendorfern Dank für die tatkräftige Arbeit zur Herstellung, zum Transport und zum Aufstellen des Schwibbogens aus. Herrn Alfred Bergmann dankte ich für die Elektroarbeiten, durch die der Schwibbogen erleuchtet wurde. Zum Abschluss überreichte Herr Schöpe einen Gruß der Stadt mit einer kleinen finanziellen Unterstützung. |
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Nach diesem offiziellen Teil wurde gemütlich gefeiert, dabei stießen wir auf das Wohl von Herrn van Allen und das seiner in der Nacht in Griechenland geborenen Enkeltochter an. |
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Teilnahme beim Ernteball Nachdem sich der Kreis gegen zwölf Uhr auflöste, gingen Gäste und Gastgeber wieder in den Wintergarten zum Mittagessen. Später nach einem Kaffeetrinken starteten wir nach Breidt, um am Ernteball teilzunehmen. In Breidt fanden wir alle zusammen gute Plätze und erfreuten uns an den interessanten Reden, Auftritten und Vorführungen. Auch Karl-Heinz Bellmann und ich kamen für die beiden Heimatvereine zu Wort. Karl-Heinz Bellmann dankte der katholischen Pfarrgemeinde für ihre Spenden im letzten Jahr. Der Reingewinn des letztjährigen Erntefestes wurde zur Renovierung des durch die Flut verwüsteten Kindergarten verwendet. Er übergab ein Bild des neuen Kindergartens an das damalige Erntepaar Weiler. Völlig überraschend für mich überreichte er mir auf der Bühne den Fluthelferorden des Freistaates Sachsen im Namen des Landrates. Nach dieser Ehrung gratulierten wir dem neuen Erntepaar, Ehepaar Söntgerath und übergaben ihm eine erzgebirgische Figur. Nach Beendigung des offiziellen Teiles zogen wir uns langsam zurück und fuhren wieder nach Birk. Nach einem kurzen Ausklang im Wintergarten ging es ins Bett. Rückfahrt am Sonntag |
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Am nächsten Morgen und nach einem Frühstück im Wintergarten traten die Eppendorfer nach einer herzlichen Verabschiedung ihre Heimreise an, die diesmal recht schnell und ohne Staus verlief.
Enttäuscht waren wir, dass bereits einen Tag später drei Glühbirnen geklaut waren. |
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Dr. Jörn Hansen |
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