Ist der Begriff “Heimat” nicht schon arg angestaubt?
Für die Generation, die damals 1920 unter den schlimmen Eindrücken des Ersten Weltkrieges den Heimatverein gegründet haben, sicher nicht.
Wir heute – 80 Jahre später – verstehen unter Heimat immer noch die Gegend, in der wir leben und in der wir uns – hoffentlich – wohl fühlen. Warum sollten wir also den Namen ändern? Also lassen wir es ruhig bei dem biederen Begriff “Heimat”.
Das “hoffentlich sich wohlfühlen” ist der Haupt-Ansatzpunkt für unsere Arbeit, denn wir bemühen uns, diese Hoffnung zu erfüllen. Das tun wir einerseits durch die Pflege der Kontakte unserer Bürgerinnen und Bürger untereinander andererseits durch den Einsatz für die Bewahrung unserer Umwelt.
Gerade für die Bürgerinnen und Bürger, die neu in unsere Ortsteile (Albach, Algert, Birk, Heide, Hochhausen, Inger und die nahen kleinen Siedlungen) gezogen sind, ist das Eingewöhnen in ihrer neuen Heimat besonders wichtig. Insbesondere sie sollten die von uns angebotenen geselligen Veranstaltungen nutzen, um Kontakte zu knüpfen.
Der Einsatz für die Umwelt ist uns ein besonderes Anliegen. Vor einigen Jahren haben wir regelmäßig zusammen mit der Schule, den Kirchen und anderen Ortsvereinen “Umweltschutztage” durchgeführt, die aus Müllsammelaktionen, dem Aufhängen von Nistkästen, Vorträgen und Diskussionen, Pflanzaktionen und anderen Veranstaltungen bestanden. Diese Umwelttage sollen in Zukunft wieder ins Leben gerufen werden.
Schauen Sie sich ruhig einmal auf den Seiten unserer Homepage um. Sie werden sehen, wie vielfältig das Angebot des Heimatverein Birk ist. Berichte und Fotos der letzten Ereignisse finden Sie in der Rubrik Bilder.
Auch engagiert sich der Heimatverein in der Lohmarer “Lokalen Agenda 21”. Die Phase der Vorbereitungen in den drei Agenda-Arbeitskreisen ist nunmehr weitgehend abgeschlossen, in diesem Jahr werden die ersten Aktionen durchgeführt. Wir werden sie nach Kräften unterstützen, zumal diese Aktivitäten unseren in der Satzung festgelegten Aufgaben entsprechen.
Auch eine Bemerkung dazu, was wir eigentlich nicht machen wollen: Wir wollen nicht in das parteipolitische Geschehen eingreifen, um einerseits unsere Neutralität zu bewahren, andererseits sind alle unsere örtlichen Politiker für jeden sehr leicht und direkt ansprechbar. Die Neutralität hindert uns aber nicht daran, uns in die Politik “einzumischen”, wenn wir negative Eingriffe in unsere Umwelt befürchten müssen.
Alle unsere öffentlichen Veranstaltungen, aber auch die nicht sichtbaren Tätigkeiten, erfordern viel, viel Arbeit. Wir tun diese Arbeit ehrenamtlich und gerne oder auch mal murrend, wenn es z.B. um die Reparaturen von Zerstörungen an unserer Schutzhütte oder den Ruhebänke geht. Wir, der Vorstand des Vereins, sind dringend auf die Mithilfe der Mitglieder angewiesen, die bereit sind, uns zu unterstützen. Auch in unserem Vorstand brauchen wir neue Kräfte, die sich gerne in einem guten Team engagieren wollen. Wir können keine Freude an Gesang, an sportlicher Tätigkeit oder Ähnlichem bieten, wir können nur Arbeit bieten. Aber wir schöpfen unsere Freude aus der Motivation, für eine gute Sache zu arbeiten. Können Sie das auch?
Rufen Sie mich doch mal an!
Jörn Hansen
1. Vorsitzender
Tel.:02246-2417